Stabwechsel im Verwaltungsrat des Hochschul-Sozialwerks:

Norbert Brenken wird Nachfolger des langjährigen Vorsitzenden Gerd Scholz

Seit 2000, also fast 40 Semester lang, war Gerd Scholz ehrenamtlich Vorsitzender des Verwaltungsrates des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal – und damit der dienstälteste Verwaltungsratschef eines Studentenwerks bundesweit! Insgesamt neun Mal wurde der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Wuppertal für jeweils zwei Jahre in dieses Amt gewählt.

Bereits im Juli 2017 wurde Scholz die Ehrenmedaille des Deutschen Studentenwerkes verliehen, sozusagen das „Bundesverdienstkreuz der Studentenwerke“. 2016 erhielt er als Erster die Ehrenmedaille der Bergischen Universität.

Das für die soziale Betreuung der 23.000 Wuppertaler Studierenden zuständige Hochschul-Sozialwerk entwickelte sich in dieser Zeit zu einem modernen öffentlichen Dienstleistungsunternehmen und zu einem wichtigen Partner der Bergischen Universität. Es erhielt 10 Auszeichnungen für die Modernisierung und den Neubau seiner Studentenwohnheime, beteiligte sich an der Modernisierung seiner 10 Mensen und Cafeterien und sicherte durch Bafög und zinslose Darlehen die Studienfinanzierung für viele Tausende Studierende. Seine 180 Mitarbeiter sind außer für die Bergische Universität Wuppertal auch für die Hochschule für Musik und Tanz Köln (Standort Wuppertal) - sowie für die Kirchliche Hochschule zuständig.

Der neu gewählte Vorsitzende des Verwaltungsrates ist - auf Vorschlag von Gerd Scholz - seit dem 15.Mai der Wuppertaler Diplom-Kaufmann Norbert Brenken. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2016 war Norbert Brenken im Vorstand der Stadtsparkasse Wuppertal insbesondere für das Kreditgeschäft zuständig. Ehrenamtlich engagiert er sich seit Jahren in verschiedenen Stiftungen und Institutionen als Vorstandsmitglied. Der Bergischen Universität ist er verbunden als stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer.

Die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrates sind: von Seiten der Uni Kanzler Dr. Roland Kischkel und Susanne Mertens, Mitarbeiterin im Dekanat Geistes- und Kulturwissenschaften; als Vertreterinnen für die Beschäftigten des Hochschul-Sozialwerks Sabine Arnold und Evgenia Orfanidou; sowie für die Studierenden Muriel Berno (stellvertretende Vorsitzende), Kai Radant (AStA-Finanzreferent) und Maike Schotten - und Saskia Worf für die Hochschule für Musik und Tanz.

Der Verwaltungsrat kontrolliert die Tätigkeit des Geschäftsführers (seit 1987 Assessor jur. Fritz Berger), beschließt unter anderem den jährlichen Wirtschaftsplan, bestimmt Satzung oder Beitragsordnung und legt die Leitlinien der Arbeit des Hochschul-Sozialwerks fest.

Das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal verwaltet 1.085 Studentenwohnungen, weitere 132 Wohnplätze sind derzeit im Bau; es betreibt 10 Mensen und Cafeterien und verantwortet die Auszahlung von jährlich rund 15 Millionen Euro Ausbildungsförderung nach dem BAföG.

Weitere Infos unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Scholz